Ein neues Kniegelenk

Das künstliche Knie – der Schritt zu einem schmerzfreien Leben

NexGen-lcck-Revision

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Mit dem Anstieg der durchschnittliche Lebenserwartung und den wachsenden Ansprüchen an Mobilität und Unabhängigkeit kommt den Verschleisserscheinungen der Gelenke eine grosse Bedeutung zu.

Knapp die Hälfte aller Menschen über 65 Jahren sind von der Arthrose betroffen. Es besteht der verständliche Wunsch nach Schmerzfreiheit und einem unbeschwerten Leben ohne Bewegungseinschränkung. Erst langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass Kniegelenke ebenso durch künstliche Implantate ersetzt werden können wie Hüftgelenke. Wegen des komplizierteren Aufbaus des Knies werden Implantationen von künstlichen Kniegelenken allerdings erst seit wenigen Jahren in höherer Zahl durchgeführt.

1989 waren es noch 15.000 Knie- und 65.000 Hüftgelenksoperationen in Deutschland, 15 Jahre später, stieg die Zahl bereits auf rund 80.000 Knie- und 180.000 Hüftendoprothesen. Im Jahr 2013 wurden in Deutschland 159.000 Knie- und 214.000 Hüftgelenke eingesetzt. Die Implantation einer Knieendoprothese erfordert eine ausgereifte Operationstechnik und optimale Implantate, wobei hier nicht die Grösse des Krankenhauses, sondern die Erfahrung des Operateurs entscheidend ist. Einen wichtigen Beitrag zum Ergebnis der Prothesenimplantation leistet der Patient selbst. Nur die aktive und intensive Mitarbeit bei der Krankengymnastik und den begleitenden Anwendungen sichert den Operationserfolg des Orthopäden.

Der Weg zum künstlichen Knie:

Führen konservative Behandlungen (Krankengymnastik, Medikamente, sowie Hyaluronsäurespritzen) und erste chirurgische Eingriffe (Gelenkspiegelung, Knorpelchirurgie so wie Gelenkumstellungen) nicht zu Schmerzlinderung und Bewegungsverbesserung, sollte die Versorgung mit einem künstlichen Kniegelenk gewählt werden.

Knie_Implantat

Knie_Implantat

Durch den Kniegelenkersatz kann die Wiederherstellung der schmerzfreien Beweglichkeit und die Steigerung der Lebensqualität erreicht werden. Entscheidend für den Entschluss zu einer Operation ist einzig und allein der so genannte Leidensdruck. Nicht das Röntgenbild, sondern die Schmerzen des Patienten werden operiert. Im Zweifelsfall beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch über alternative Behandlungsmöglichkeiten.

Sollten Sie sich jedoch zur Operation entschieden haben, freuen wir uns über Ihr Vertrauen, die Operation durch uns in der Klinik am Heinrichsdamm in Bamberg durchführen zu lassen. Vorteilhaft für Sie als Patient ist es, dass Sie vom Aufklärungsgespräch über die eigentliche Operation bis hin zur Nachbehandlung nur von einem Arzt betreut werden, was in grösseren Krankenhäusern (“Klinikfabriken” mit einer Art Fliessbandarbeit) nicht möglich ist.

Ihre Dr. Jens Flottemesch, Dr. Hans Fünfgelder

In der Broschüre Ein neues Kniegelenk erhalten Sie ausführliche Informationen.
Video: Endoprothetik Knie:Was passiert bei der OP?